
Handball, Regionalliga Frauen: Königsborner SV – TVE Netphen (Sa. 19.15 Uhr). Eigentlich gibt das Spiel der Königsborner Damen gegen den Tabellenvorletzten Netphen sportlich nichts mehr her. Der KSV ist als Tabellenachter gerettet, spielt auch in der kommenden Saison Regionalliga-Handball. Das steht schon länger fest. Netphen dagegen ist sportlich abgestiegen, hat vor einigen Tagen auch den Abschied aus der Regionalliga verkündet (Anm.: Netphen will in der Verbandsliga weiter machen – Auch SGH Ibbenbüren hat sein Team jetzt aus der Regionalliga abgemeldet, beginnt einen Neuanfang in der Oberliga). Es geht in der Partie am Samstagabend gegen Netphen in der Kreissporthalle also nur noch um die sprichwörtlich „goldene Ananas“.
Da steht für Königsborn jedoch noch auf der Agenda, sich im letzten Heimspiel ohne Druck ordentlich und mit einem Sieg aus der Saison von seinem Anhang zu verabschieden. Das unterstreicht KSV-Trainerin Kathrin Fahn im Gespräch mit sku noch einmal. „Klar, wir wollen gewinnen.“ In dieser Woche konnte sie das Training mit Tim Fehring nicht vollumfänglich abhalten – vertreten wurde sie von Alt-Trainer Kai Harbach. Gemunkelt wird schon länger, dass er in der neuen Saison wieder auf der Trainerbank Platz nehmen soll. Dazu befragt äußerte sich Harbach wie folgt: „Mal sehen, es ist noch nichts entschieden.“ Ein Dementi klingt anders.
Bildzeile: Kai Harbach bereitete die KSV-Damen in dieser Woche auf das letzte Heimspiel gegen Netphen vor.
