Krombacher Kreispokal: Der FC TuRa zieht nach dem verdienten 2:0-Sieg in das Finale ein




Fußball, Krombacher Kreispokal, Halbfinale: Das Finale im Krombacher Kreispokal 24/25 steht: Am 01. Mai treffen an der Massener Sonnenschule Oberligist Westfalia Rhynern und A-Kreisligist FC TuRa Bergkamen aufeinander. Nachdem Rhynern sich am 19. März mit 2:0 beim klassentieferen Holzwickeder 2:0 durchsetzen konnte, schaffte der FC TuRa Bergkamen am Donnerstagabend im Duell der beiden A-Kreisligisten ebenfalls ein 2:0 gegen TuS Wiescherhöfen. Es war am Ende ein verdienter Sieg der TuRaner, der gemessen an den Chancen auch noch höher hätte ausfallen können.

Eigentlich hatte man vor dem Spiel den TuS Wiescherhöfen als Spitzenreiter der Staffel 1 spielstärker eingeschätzt. Die Gäste blieben hinter den Erwartungen zurück. Selbst als sie in den letzten Minuten plus acht Minuten Nachspielzeit in Überzahl spielten – der TuRaner Rataj sah Rot nach einer Notbremse – fehlte der nötige Zugriff zum Spiel. Wiescherhöfen musste sogar das alles entscheidende 0:2 hinnehmen, als der eingewechselte Cem Bozkurt traf. Und es hätte auch noch höher ausgehen können, doch zwei Mal konnte Joshua Kusch hochkarätige Konterchancen nicht nutzen. Zudem flog Wiescherhöfens Gruda mit Gelb/Rot runter (89.).

TuRa-Torhüter Burak Soycicek hält Elfer

Eigentlich hätten die Gäste in Führung gehen können, ja müssen, doch selbst einen Handelfmeter konnten sie nicht in der  34. Minute nutzen. TuRa-Keeper Burak Soycicek parierte den Schuss von Strickmann. Torjubel dagegen 20 Minuten später bei den Gastgebern: Nach einem Freistoß von Lukas Manka erwischte Rene Lindner den zweiten Ball und drückte ihn über die Torlinie. Dann auch noch das 2:0 – und der nicht unverdiente Sieg. So heißt es jetzt nicht wie etwa bei den Profis „Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin“, sondern für die Bergkamener Massen, Massen wir fahren nach Massen“.

Trainerstimmen
Christopher Brügmann (TuRa): „Es war ein völlig verdienter Sieg von A bis Z. Der hätte auch noch höher ausfallen können. Kusch vergab noch zwei hochkarätige Konterchancen. Wir haben 10, 15 Minuten gebraucht, um ins Spiel zufinden. Dann lief es. Hinten haben wir nichts zugelassen. Ich bin stolz auf die Mannschaft.
Marco Behrend (TuS): Die erste Halbzeit war definitiv enttäuschend, TuRa hat uns mit einfachen Mitteln gut bearbeitet und wir haben wenig Lösungen gefunden. Und aufgrund der zweiten Halbzeit muss man auch anerkennen, dass TuRa uns über den Kampf den Schneid abgekauft hat.

TuRa: Soycicek, Aktas, Lindner, Kahraman, Kupfer (75. Cem Bozkurt), Rataj, Hoffmann, Bah (86. Aslani), Manka (88- Keske), Mo. Morsel, Kusch (90. A. Morsel).
TuS
: Kersten, Sariköse (88. Torkler), Wibbeke (46. Ntreou), Fischer, Gkikas – E. Lorengel (81. Laskowski), Jami (60. Seludko), Wittwer, A. Lorengel, Strickmann (73. Ojo),  Gruda
Tore: 1:0 Lindner (51.), 2:0 Cem. Bozkurt (81.)
Bes. Vork.: Soycicek hält Strafstoß von Strickmann (34.); Rote Karte Rataj (78.) – Notbremse; Gelb-Rot Gruda (89.) – Unsportlichkeit.

Bildzeile: Der TuRaner „Kalli“ Kupfer (li.) zog mit seinem Team nach dem 2:0-Halbfinalsieg gegen Wiescherhöfen in das Krombacher Kreispokal-Finale am 1. Mai ein.